Ich sehe mich selbst als Internationalisten, Antifaschisten, Antirassisten, Querfeminist. Ich kann es nicht ab, wenn Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Religion, Aussehen, Geschlecht, sexuellen Orientierung diskriminiert oder sogar angefeindet werden. Seit meiner frühen Jugend habe ich mich antifaschistisch engagiert. Unterstütze Seenotrettung. Ich habe nach der wieder Zunahme von Angriffen gegen Transpersonen den ersten CSD in meiner Heimatstadt mitorganisiert. Ich weiß als Sozialist, dass es auch gesellschaftliche Ursachen sind, die Diskriminierung, Ausgrenzung, Hass gegen andere begünstigen. Deshalb ist der Kampf für Gerechtigkeit für mich ein umfassender, ganz mit Marx gesprochen: Es gilt alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.