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Bezahlbare Energie statt Politik für Industriekonzerne

Die EU will Industriekonzerne stützen, während für viele Menschen Strom und Alltag unbezahlbar werden. Das verschärft die soziale Krise.

Energiekrise: Die falschen Prioritäten der EU

Während viele Menschen in Europa nicht mehr wissen, wie sie Strom, Heizung oder den täglichen Weg zur Arbeit bezahlen sollen, setzt die EU-Kommission erneut auf Entlastungen für die Industrie. Genau das sendet in der aktuellen Energiekrise das falsche Signal.

Natürlich braucht es Investitionen in Energieeffizienz, Gebäudesanierung und Unterstützung für besonders betroffene Bereiche. Doch wer jetzt vor allem Konzernen zusätzliche Spielräume verschafft, verfehlt den Kern des Problems: Die sozialen Folgen der Krise treffen Millionen Menschen direkt und mit voller Wucht.

Bezahlbare Energie statt weiterer Konzernpolitik

Die soziale Schieflage verschärft sich, wenn große Industriekonzerne hohe Gewinne erzielen, während die Bevölkerung die Kosten der Energiekrise trägt. Eine Politik, die zuerst Unternehmen entlastet, aber keine wirksame Antwort auf steigende Lebenshaltungskosten gibt, verschiebt die Lasten weiter nach unten.

Stattdessen braucht es endlich politische Konsequenzen auf europäischer Ebene. Dazu gehören eine europaweite Übergewinnsteuer und entschlossene Eingriffe in den Strommarkt. Steigende Gaspreise dürfen nicht länger automatisch die Strompreise nach oben treiben. Energie muss bezahlbar bleiben – für Haushalte, Beschäftigte und kleine Betriebe.

Soziale Regulierung jetzt durchsetzen

Die Forderung nach stärkerer Regulierung und bezahlbarer Energie ist längst überfällig. Auch die Gewerkschaften machen deutlich, dass die Energiekrise nicht auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen werden darf. Ohne schnelles und konsequentes Handeln droht sich die soziale Krise weiter zuzuspitzen.

Wer Europa durch diese Krise führen will, muss die Interessen der Vielen in den Mittelpunkt stellen – nicht die Gewinne weniger Konzerne.