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Liebe Mitstreiter*innen,
der 1. Mai liegt hinter uns, aber die Fragen, die wir auf die Straßen getragen haben, bleiben hochaktuell: Wer zahlt den Preis für Krise, Krieg und steigende Lebenshaltungskosten? Während viele Menschen jeden Euro zweimal umdrehen müssen, wachsen Konzerngewinne, Vermögen und der politische Druck auf soziale Rechte. Der 1. Mai ist ein solidarisches Zeichen dafür, dass wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen, nicht entlang von Herkunft, Beruf, Geschlecht oder Wohnort. Wir stehen gemeinsam für gute Arbeit, bezahlbare Energie, soziale Sicherheit und eine Politik, die die Interessen der Vielen über die Profite weniger stellt. Genau daran wollen wir in Europa weiter anknüpfen.
Martin Günther
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